Foto des Monats September 2021

FdM Manuel Gruber (1)

Heimlicher Waldbewohner

Der Waldkauz ist bei uns die häufigste Eulenart, die in Tirol aber dennoch als gefährdet eingestuft ist. Durch das Anbringen von Nistkästen kann der heimliche Waldbewohner unterstützt werden. Er lebt in Wäldern von den  Niederungen bis auf ca. 1.500 m und ist nicht selten auch in Parklandschaften oder an Siedlungsrändern zu finden. Wer ihn beobachten möchte, benötigt jedoch viel Zeit und Geduld, denn in der Regel ist er nachtaktiv.

 

Gewinner: Manuel Gruber

Foto des Monats Juli/August 2021

Schneehuhn Küken - FdM Florian Dierigl (1)

Gefiederter Nachwuchs

Wenngleich das Alpenschneehuhn naturgemäß eine kälteliebende Art ist, sind Bestandesschwankungen häufig auf Kälteperioden im Sommer zurückzuführen, die zum Ausfall eines gesamten Gesperres führen können.

 

Gewinner: Florian Dierigl

Foto des Monats Juni 2021

FdM Andreas Laner (1)

Setzzeit

Nach einer Tragzeit von ca. 235 Tagen folgen die frisch gesetzten Hirschkälber schon nach wenigen Tagen dem Muttertier. Während die Alttiere bei der Äsungsaufnahme sind, werden die Kälber in den ersten Tagen abgelegt. Die Geruchsbindung zum Muttertier wird über Duftstoffe aus der Voraugendrüse des abgelegten Kalbes aufrechterhalten.

 

Gewinner: Andreas Laner

Foto des Monats Mai 2021

Amsel männlich Hungerburg - FdM Patrizia Ennemoser (1)

Laune der Natur

Albinos und Weißlinge können in der Natur bei einer Vielzahl von Tier- und sogar Pflanzenarten beobachtet werden. In der Regel werden diese Individuen dadurch nicht groß beeinträchtigt. Wobei im Bereich der Tarnung die helle Färbung deutliche Nachteile mit sich bringt. Diese Amsel ist nicht vollständig weiß gefärbt und da auch der Schnabel und die Augen farbig und nicht rosa sind, handelt es sich nicht um einen Albino, sondern um einen Weißling (Leuzismus).

 

Gewinner: Patrizia Ennemoser

Foto des Monats April 2021

Junghasen - FdM Georg Schreder (2)

Kleine Nestflüchter

Im Gegensatz zu Kaninchen werden Feldhasen vollständig behaart und sehend geboren. Gut getarnt verlassen die kleinen Häschen nach wenigen Tagen die Sasse
und verstecken sich allein in der Vegetation. Zwei Mal täglich sucht die Häsin die Jungen zum Säugen auf, die restliche Zeit müssen sie sich auf ihre Tarnung verlassen.

 

Gewinner: Georg Schreder

Foto des Monats März 2021

FdM Helmut Mair

Vielseitiger Eichelhäher-Speiseplan

Denkt man an den Speiseplan des Eichelhähers, so denkt man in erster Linie nicht an tierische Nahrung, sondern vielmehr an pflanzliche in Form von Eicheln,  Bucheckern, weiteren Sämereien, Beeren, Obst und Nüssen. Aber auf seinem Speiseplan steht durchaus auch tierische Nahrung wie Insekten, Raupen, Kleintiere und seltener auch Eier oder gar Jungvögel.

 

Gewinner: Helmut Mair

Foto des Monats Februar 2021

FdM Patrick Trojer (8)

Gefahren des Winters

Der intensive Schneefall verlangt diesen Winter regelmäßig großen Einsatz der Jäger. Immer wieder bleibt Wild im Schnee stecken oder findet keinen Weg mehr außer auf Straßen oder in Flüssen, aus denen es mancherorts keinen Ausstieg mehr findet. So auch in Außervillgraten, wo diese Rehe aus dem Fluss gerettet werden mussten. Sie sind inzwischen wohlauf und werden von ihren Rettern verpflegt, bis sich die Lage wieder beruhigt.

 

Gewinner: Patrick Trojer

Foto des Monats Jänner 2021

FdM Elisabeth Fitsch

Der Winter kann kommen

Perfekt vorbereitet startet das Rotwild ins Winterhalbjahr. Das Haarkleid ist bereits gewechselt und isoliert hervorragend vor den ersten Frostnächten. Dies ist jedoch nicht die einzige Überwinterungsstrategie, um über die karge Zeit des Jahres zu kommen. Der Stoffwechsel geht auf Sparflamme, um nicht unnötig Energie zu verschwenden. Und auch wenn der Mensch den Tieren zusätzlich durch die Zurverfügungstellung von Futter eine Art Ersatz für verlorengegangene Lebensräume liefert, sind die Ruhe und Störungsfreiheit in den Wintereinständen eine der wichtigsten Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche und somit auch wildschadensfreie Überwinterung des Rotwildes.

 

Gewinner: Elisabeth Fitsch

Foto des Monats Dezember 2020

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Ein prachtvolles Farbenspiel

Die Mandarinente stammt ursprünglich aus Ostasien. Bereits im 18. Jh. gibt es Nachweise, dass sie aufgrund ihrer prächtigen Erscheinung nach Europa eingeführt wurde. Dank ihrer Kälteunempfindlichkeit konnten Flüchtlinge aus der Gefangenschaft in Europa auch wild überleben und sind heute immer noch stellenweise als wilde Populationen vorhanden. Das glänzende Gefieder mit den charakteristischen Färbungen lässt bei den Erpeln keine Verwechslungen mit anderen Arten zu.

 

Gewinner: Otto Wechner

Foto des Monats November 2020

11 Hans-Henning Wolff

Der Blick des Platzbockes

Während der Gamsbrunft wählen Böcke gerne markante oder übersichtliche Stellen aus, an denen sie oft erscheinen, lange verweilen und so einen Überblick über das Gebiet erhalten. Dabei hat er nicht nur die Geißen im Blick, sondern behält auch mögliche Konkurrenten im Auge. Handelt es sich beim nähernden Konkurrenten tatsächlich um einen Rivalen, so kommt es zu einer Konfrontation, welche ggf. in einer spektakulären Verfolgungsjagd enden kann.

 

Gewinner: Hans-Henning Wolff