PRESSEMITTEILUNG
Adler und Geier sind in den Alpen die Herrscher der Lüfte. Für diese starten die Jagdverbände von Tirol und Südtirol eine Initiative mit dem Nationalpark Hohe Tauern.
Der Jagdschutz umfasst den Schutz des Wildes vor Raubwild, Raubzeug und vor Wilderern und die Überwachung der Einhaltung des Tiroler Jagdgesetzes.
Für jedes Jagdgebiet (ausgenommen berufsjägerpflichtige Reviere) ist vom Jagdpächter ein Jagdaufseher zu bestellen. Die bestellten Jagdaufseher sind nach ihrer Bestätigung durch die Bezirksverwaltungsbehörde von dieser in Eid und Pflicht zu nehmen.
Der Jagdaufseher-Ausbildungslehrgang und die -prüfung werden einmal jährlich abgehalten.
Gemäß § 33a Abs. 5 lit. d sind nur Personen zur Jagdaufseherprüfung zuzulassen, die eine jagdliche Revierpraxis von mindestens 250 Stunden absolviert haben.
Der Lehrgang für Jagdaufseher findet in der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz, Rotholz 46, 6200 Strass im Zillertal statt.
Kurszeiten jeweils von 08.00 bis 16.50 Uhr
Prüfungstermine:
Detaillierte Einteilung des Amtes der Tiroler Landesregierung folgt. Schießprüfung am 10.04.2026. Schriftliche und mündliche Prüfung jedenfalls: 11.05.2026 bis 13.05.2026
Die Anmeldung zu Ausbildungskurs und Prüfung ist bis 30.01.2026 ausschließlich bei der Geschäftsstelle des Tiroler Jägerverbandes möglich. Sämtliche Zulassungsvoraussetzungen müssen mit der Anmeldung (Revierbuch ausnahmslos vollständig) vorliegen. Ein Nachreichen von fehlenden Revierpraxisstunden ist ab dem 30.01.2026 nicht mehr möglich. Der Erste-Hilfe-Kurs kann bis Mitte Mai nachgereicht werden. Der Ausbildungslehrgang ist auf 35 Personen beschränkt und wird ab einer Teilnehmerzahl von mindestens 20 Personen durchgeführt. Die Kosten für den Kursbeitrag belaufen sich auf € 570,-. Ausbildungsunterlage ist das Buch „Wildes Tirol – Lehrbuch des Tiroler Jägerverbandes“ (Kosten € 150,-).
Kundmachung Land Tirol Jagdaufseherprüfung 26
Ansuchen um Zulassung zur JA-Ausbildung 2026
PRESSEMITTEILUNG
Adler und Geier sind in den Alpen die Herrscher der Lüfte. Für diese starten die Jagdverbände von Tirol und Südtirol eine Initiative mit dem Nationalpark Hohe Tauern.
Ein neuer „Jagdgefährte“ für Tirol: Hunter & Co und der Tiroler Jägerverband geben eine neue Partnerschaft bekannt.
Gemäß § 53 Tiroler Jagdgesetz 2004 idgF. gilt, dass Jagdausübungsberechtigte und Jagdschutzorgane das Vorkommen invasiver gebietsfremder Arten unverzüglich dem Tiroler Jägerverband, der Bezirksverwaltungsbehörde und der Landesregierung melden. Invasive gebietsfremde Arten von jagdbaren Tieren sind vom Jagdausübungsberechtigten in weidgerechter Weise zu erlegen. Die Erlegung von jagdbaren Tieren invasiver Arten (aktuell Marderhund, Waschbär) ist unverzüglich der Bezirksverwaltungsbehörde und der Landesregierung zu melden.
Anrechenbarkeit der Fortbildung für kundige Personen als Fortbildungsveranstaltung für Jagdschutzorgane nach § 33a TJG
Um Rehkitze vor dem Mähtod zu bewahren, gibt es verschiedene Methoden. Sehr bewährt haben sich die Suchflüge mit Drohnen sowie der Einsatz von Vergrämungsgeräten für die Rehkitzrettung. Beide Systeme unterstützt das Land Tirol im heurigen Jahr mit insgesamt 20.000 Euro.
Der Online-Shop des Tiroler Jägerverbandes http://www.wildestirol.at bietet eine einfache Art, um Bestellungen durchzuführen.
Die Welt der Berge hält für viele Naturbegeisterte, Jägerinnen und Jäger ein breites Spektrum an atemberaubender Schönheit, kontrollierbarem Abenteuer, vielseitigen und entspannenden Naturerlebnissen bereit. Die Tiroler Bergjagd stellt dabei eine besondere Herausforderung dar, die auch mit Gefahren verbunden ist.
Im August 1949 fand die erste Vollversammlung des Tiroler Jägerverbandes statt.