Die Abgabe des unter Jägerinnen und Jägern anerkannten Trophäen-Bleichmittels Wasserstoffperoxid, wurde mit 1. Februar 2021 durch eine neue EU-Verordnung von einem Registrierungssystem auf ein neues Genehmigungssystems umgestellt. JAGD ÖSTERREICH erreichte nun eine Einstufung der Verwendung von Wasserstoffperoxid als gewerbliche Tätigkeit für alle Jägerinnen und Jäger.

Das „Scharl“
Die kleinste Einheit in einem Scharwildrudel bilden Geiß, Kitz und (Geiß-)Jahrling. Scharwildrudel sind meist sehr standorttreu. In einer Studie mit markierten Stücken waren über 90 Prozent der Geißen standorttreu, wobei sich das Streifgebiet über mehrere Reviere ziehen kann. Junge Böcke hingegen wanderten am häufigsten ab.
Gewinner: Eduard Weger
Wie für viele Kosmetik- und Haushaltsprodukte ist Fett auch der Hauptbestandteil von Seifen. Was vielen nicht mehr bekannt ist: auch Wildtierfette eigenen sich wunderbar für die Verarbeitung zu Seifen. Barbara Hoflacher, Outdoorschule für Heilpflanzenkunde, hat ihr Lieblingsrezept zur Herstellung von Gamsseife mit uns geteilt und zur Verfügung gestellt.
Der Online-Shop des Tiroler Jägerverbandes http://www.wildestirol.at bietet eine einfache Art, um Bestellungen durchzuführen.

Heimlicher Waldbewohner
Der Waldkauz ist bei uns die häufigste Eulenart, die in Tirol aber dennoch als gefährdet eingestuft ist. Durch das Anbringen von Nistkästen kann der heimliche Waldbewohner unterstützt werden. Er lebt in Wäldern von den Niederungen bis auf ca. 1.500 m und ist nicht selten auch in Parklandschaften oder an Siedlungsrändern zu finden. Wer ihn beobachten möchte, benötigt jedoch viel Zeit und Geduld, denn in der Regel ist er nachtaktiv.
Gewinner: Manuel Gruber

Gefiederter Nachwuchs
Wenngleich das Alpenschneehuhn naturgemäß eine kälteliebende Art ist, sind Bestandesschwankungen häufig auf Kälteperioden im Sommer zurückzuführen, die zum Ausfall eines gesamten Gesperres führen können.
Gewinner: Florian Dierigl

Setzzeit
Nach einer Tragzeit von ca. 235 Tagen folgen die frisch gesetzten Hirschkälber schon nach wenigen Tagen dem Muttertier. Während die Alttiere bei der Äsungsaufnahme sind, werden die Kälber in den ersten Tagen abgelegt. Die Geruchsbindung zum Muttertier wird über Duftstoffe aus der Voraugendrüse des abgelegten Kalbes aufrechterhalten.
Gewinner: Andreas Laner

Laune der Natur
Albinos und Weißlinge können in der Natur bei einer Vielzahl von Tier- und sogar Pflanzenarten beobachtet werden. In der Regel werden diese Individuen dadurch nicht groß beeinträchtigt. Wobei im Bereich der Tarnung die helle Färbung deutliche Nachteile mit sich bringt. Diese Amsel ist nicht vollständig weiß gefärbt und da auch der Schnabel und die Augen farbig und nicht rosa sind, handelt es sich nicht um einen Albino, sondern um einen Weißling (Leuzismus).
Gewinner: Patrizia Ennemoser

Kleine Nestflüchter
Im Gegensatz zu Kaninchen werden Feldhasen vollständig behaart und sehend geboren. Gut getarnt verlassen die kleinen Häschen nach wenigen Tagen die Sasse
und verstecken sich allein in der Vegetation. Zwei Mal täglich sucht die Häsin die Jungen zum Säugen auf, die restliche Zeit müssen sie sich auf ihre Tarnung verlassen.
Gewinner: Georg Schreder

Vielseitiger Eichelhäher-Speiseplan
Denkt man an den Speiseplan des Eichelhähers, so denkt man in erster Linie nicht an tierische Nahrung, sondern vielmehr an pflanzliche in Form von Eicheln, Bucheckern, weiteren Sämereien, Beeren, Obst und Nüssen. Aber auf seinem Speiseplan steht durchaus auch tierische Nahrung wie Insekten, Raupen, Kleintiere und seltener auch Eier oder gar Jungvögel.
Gewinner: Helmut Mair
