Workshop: Jäger in der Schule (§ 33a)

Das erfolgreiche Konzept für „Jäger in der Schule“ wird bereits seit Jahrzehnten in Tirol umgesetzt. Doch speziell im Bildungsbereich finden sich stets neue Lehrmethoden und didaktische Hilfsmittel. Gleichzeitig können aber auch altbewährte Programme und Spiele Kinder immer wieder begeistern.

Wald- und Jagdpädagogin Birgit Kluibenschädl ist seit Jahren in der Arbeit mit Kindern zum Thema Wild, Wald und Jagd aktiv. Sie gestaltet die Kinderzeitung und führt zahlreiche Kinderprogramme durch. Im diesjährigen Workshop wird sie am Beispielthema „Eulen“ den Aufbau und verschiedene Möglichkeiten der Naturvermittlung zeigen. Christine Lettl wird fachliche Informationen und die Grundlagen der Kommunikation in der Jagdpädagogik gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeiten.

 

Veranstaltungsort:

Der geplante Veranstaltungsort ist wie angekündigt die neue Waldschule der Stadt Innsbruck.
Diese ist nur zu Fuß erreichbar, da die Forststraße nicht frei befahrbar ist. Wir treffen uns daher um 12:30 Uhr am Parkplatz des Alpenzoo Innsbruck, um gemeinsam zur Waldschule zu gehen.

Treffpunkt GoogleMaps: https://maps.app.goo.gl/PyQRKKCyRbW6ir3p6

Foto des Monats November 2024

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Schwarz ist nicht gleich schwarz
Genauer betrachtet ist das Gefieder des Kormoran nicht einfach nur schwarz. Neben einem metallisch-grün schimmernden Schwarz sind auf einmal silberne und goldbraune Farbtöne zu erkennen. Die Kopfpartie entfaltet im Prachtkleid ein geradezu buntes Farbenspiel, in dem die türkisfarbenen Augen wie Edelsteine ruhen. Er brütet in Österreich etwa in Schutzgebieten am Boden- und Neusiedler See.

Gewinnerin: Lorena Gabl

Foto des Monats September 2024

Hirschkaefer

Geweihträger der etwas anderen Art
Wie auch beim Rothirsch haben beim Hirschkäfer nur die Männchen die auffallenden „Geweihe“ und nutzen diese ebenfalls, um Revierkämpfe auszutragen. Doch was viele über diesen bis zu 9 cm großen und damit größten Käfer Mitteleuropas nicht wissen, ist, dass der Hirschkäfer für seine Entwicklung bis zu 8 Jahre benötigt. Die Larven, welche bis zu 12 cm groß werden können, ernähren sich hauptsächlich von morschem Holz abgestorbener oder kranker Eichen.

Gewinner: Hannes Pichler

Revierpraxis: Steinwild ansprechen

Ein Auge fürs Detail braucht jede Steinwildjägerin und jeder Steinwildjäger! Das Alter ist ein entscheidender Faktor für die Struktur des Bestandes. Für Hege und
Jagd ist das Ansprechen von Steinwild von großer Bedeutung. Die gewandten Gipfelbesteiger sind allerdings oft aus großer Entfernung zu beobachten und anzusprechen. Daher gibt der Steinwildreferent HGM Peter Stecher als Experte eine praxisorientierte Einführung in das Ansprechen von Steinwild.

Am Vormittag wird ein theoretischer Einblick gegeben, am Nachmittag bietet eine
Exkursion in die Reviere zur Steinwildkolonie die optimale Übungsgelegenheit im Gelände unter der Führung vom Experten.

Revierpraxis: Zerwirken und Abtransport von Wild

Unter der fachkundigen Anleitung von Thomas Wechselberger, einem erfahrenen Revierjäger, haben Sie die Gelegenheit, wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln und Ihr Wissen rund um die Wildverwertung zu erweitern. Direkt im Revier wird gezeigt, wie Wild fachgerecht im Gelände zerwirkt wird. Zudem lernen Sie, wie der Abtransport des Wildbrets mithilfe von Rucksack und Kraxen erfolgt und wie Tragehilfen
optimal mit Fleisch beladen werden.

Webinar: Die versteckte genetische Struktur der Gämsen (§ 33a)

Unterscheiden sich das Gamswild in Tirol von jenem Gamswild welches in der Provence mit Ausblick auf das Mittelmeer heimisch ist? Moderne genetische Analysemethoden und Computermodelle erlauben uns, die Populationsstruktur des Gamswildes zu untersuchen. Dabei ermöglichen diese Methoden uns auch Einblicke in längst vergangene Zeiten: Wie haben die Gämsen die Alpen seit der letzten Eiszeit wiederbesiedelt? Dank mehreren Hundert Gamsgewebeproben konnten wir in einem Forschungsprojekt Fragen rund um die Gamspopulationen im Alpenraum untersuchen, auch dank Mithilfe aus der Tiroler Jägerschaft. Im Online-Vortrag werden die Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Studie präsentiert und erläutert, was die Erkenntnisse für das Management und die Zukunft der Gämse bedeuten können.

Der Vortragende Flurin Leugger, MSc. ist Doktorand an bei der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) sowie der ETH Zürich und arbeitet gemeinsam mit einem Forscherteam an einem Projekt zum Thema Genetik des Gamswildes.

ANMELDUNG:

Dieses Webinar kann für Jagdschutzorgane als § 33a Fortbildung (1 Stunde) angerechnet werden! Dazu ist es unbedingt erforderlich, sich mit seinen VOLLSTÄNDIGEN UND RICHTIGEN DATEN anzumelden. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nur online möglich!

HIER GEHT’S ZUR ANMELDUNG

Exkursion: Revierkonzept zur Wildschadensvermeidung (§ 33a)

Wie kann man die Bestände regulieren und gleichzeitig die Struktur verbessern? Wie, wann und wo bejage ich das Rotwild am effektivsten? Wie strukturiere ich mein Jagdjahr und Revier? Worauf sollte in diesem Zusammenhang geachtet werden?
Das Verhalten des Rotwildes hat sich vielerorts verändert. Zunehmend scheueres und nachtaktiveres Rotwild ist aufgrund seiner veränderten räumlichen und zeitlichen Verteilung nicht nur schwerer zu bejagen und zu strukturieren, auch das Wildschadensrisiko steigt. Ruhe, attraktive Äsung und revierangepasste
Bejagungsstrategien führen nicht nur dazu, dass Rotwild wieder vertrauter wird, sondern auch dazu, dass das Schadensrisiko im Wald deutlich abnimmt.
Im Rahmen der Exkursion werden die Fragen an praktischen Beispielen behandelt.