Exkursion: Revierkonzept zur Wildschadensvermeidung (§ 33a)

Wie kann man die Bestände regulieren und gleichzeitig die Struktur verbessern? Wie, wann und wo bejage ich das Rotwild am effektivsten? Wie strukturiere ich mein Jagdjahr und Revier? Worauf sollte in diesem Zusammenhang geachtet werden?
Das Verhalten des Rotwildes hat sich vielerorts verändert. Zunehmend scheueres und nachtaktiveres Rotwild ist aufgrund seiner veränderten räumlichen und zeitlichen Verteilung nicht nur schwerer zu bejagen und zu strukturieren, auch das Wildschadensrisiko steigt. Ruhe, attraktive Äsung und revierangepasste
Bejagungsstrategien führen nicht nur dazu, dass Rotwild wieder vertrauter wird, sondern auch dazu, dass das Schadensrisiko im Wald deutlich abnimmt.
Im Rahmen der Exkursion werden die Fragen an praktischen Beispielen behandelt.

www.tjv.at | Foto: TJV

Webinar: TJG Novelle 2024 (§33a)

Das Jagdrecht ist ein ständiger Begleiter der Jägerin und des Jägers. Fundierte Kenntnisse über die wichtigsten rechtlichen Bestimmungen rund um die Jagd sind nicht selten Gegenstand von Fragen und auch Diskussionen.

Die letzte Jagdgesetznovelle (TJG Novelle 2024) hat wieder für einige Änderungen gesorgt, die im Vortrag umfassend behandelt werden. Ausgehend von wichtigen jagdrechtlichen Grundlagen wird im Referat ein Bogen hin zu den aktuellsten Fragestellungen gespannt.

ANMELDUNG:

Dieses Webinar kann für Jagdschutzorgane als § 33a Fortbildung angerechnet werden! Dazu ist es unbedingt erforderlich, sich mit seinen VOLLSTÄNDIGEN UND RICHTIGEN DATEN anzumelden. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nur online möglich!

HIER GEHT’S ZUR ANMELDUNG

www.tjv.at | Foto: tjv

Wildes Tirol: Kochworkshop Murmeltier und Hase

Murmeltier – ein Leckerbissen. Bekannt sind die kleinen Alpenbewohner eigentlich aufgrund ihres heilsamen Fettes, doch auch das Fleisch der Murmeltiere sowie der Hasen ist schon lange als Spezialität bekannt.
Wichtig dabei ist, zu wissen, wie man das Fleisch richtig zubereitet.
In diesem Kurs wird gemeinsam mit dem Kochprofi nicht nur das zarte Fleisch des Murmeltiers fachgerecht zerlegt und verarbeitet, sondern auch das des Hasen. Gemeinsam bereiten wir ein mehrgängiges Menü inklusive der passenden Beilagen zu – das wir dann zusammen bei einem guten Glas Wein genießen.

Anmeldung direkt beim WIFI Tirol notwendig: WIFI VA-Nr. 85513014

Veranstaltung in Kooperation mit dem WIFI Tirol.

www.tjv.at | Foto: M. Just

46. Österr. Jägerschaftsschießen

Dieser Bewerb stellt eine Österreichische Meisterschaft im Jagdlichen Schießen (Büchse und Flinte) für Mitglieder der Jagdverbände aller österreichischen Bundesländer dar. Ausgetragen wird das 46. Österreichische Jägerschaftsschießen in
Viecht und Hohenzell am

Freitag, den 30. August 2024 (Training,
offizieller Empfang) und am

Samstag, 31. August 2024
(Wettkampf und Siegerehrung).

Teilnahmeberechtigt ist pro Bundesland je eine Mannschaft
von sechs Schützen, die Mitglieder des jeweiligen Landesjagdverbandes
sind. Der Besitz einer gültigen Jagdkarte ist daher vorausgesetzt! Mit der Jagdbüchse werden vier verschiedene Jagdscheiben auf 100 Meter mit je fünf Schuss beschossen, keine Probe! Rehbockscheibe stehend angestrichen,
Gamsscheibe angestrichen am freistehenden Bergstock, Wildschweinscheibe
sitzend angestrichen vom freistehenden Bergstock und Fuchsscheibe liegend
frei. Mit der Flinte werden 25 Tauben „Jagdparcours“, FITASC (Anschlag
und Abruf) und 25 Tauben „Compak-Sporting“ (Anschlag
sportlich) geschossen.

Mitglieder des Tiroler Jägerverbandes, die daran interessiert sind, können sich durch die Teilnahme an Tiroler Meisterschaften des JWL Tirol in den verschiedenen Disziplinen qualifizieren. Für nähere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Herrn Ekkehard Widmann unter der E-Mail: ekkewidmann@gmail.com.

Dr. Ekkehard Widmann

Foto des Monats Juni 2024

FdM Reinhard Arnold (2)

Sorgsame Eltern
Nach einer Brutzeit von 43 bis 45 Tagen schlüpfen rund um Anfang Juni meist zwei Steinadlerküken. Die ersten 14 Tage werden sie gut behütet und gewärmt und von den Eltern gefüttert. Nach einem Monat etwa ist meist nur der stärkere Jungvogel übrig. Beide Eltern bringen nur noch Beute und der Jungvogel zerlegt und frisst sie bereits selbstständig.

Gewinner: Reinhard Arnold

Foto des Monats Mai 2024

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Oh Mai, oh Mai – es wird gekalbt
Im Monat Mai werden bereits zahlreiche Hirschkälber gesetzt. Etwa zwei Wochen nach dem Setzen werden die Hirschkälber vom Muttertier an einem sicheren Ort abgelegt. Das Muttertier hält sich in der nächsten Umgebung auf. Wenn für das Kalb Gefahr besteht und zum Säugen kommt es zum Kalb zurück.

Gewinner: Josef Koch

Exkursion Gamswild-Ansprechen

Jung oder alt, Bock oder Geiß — was sich anfangs ganz einfach anhört, führt in der Praxis schnell zu unerwünschten Überraschungen. Besonders beim Gamswild kann das Ansprechen zur Herausforderung werden. Das kletterfreudige und agile Wild erlaubt oft nur einen schnellen Blick auf weite Entfernung. Mit den Berufsjägern Stefan Lehner und Tobias Leismüller bietet sich die Möglichkeit, das Ansprechen in der Praxis zu üben und sich Tipps bei den Experten zu holen. Auf welche Merkmale kann man schauen, welche sind mehr Mythos als Wahrheit? Egal ob Jungjäger oder als Auffrischung, der Kurs mit Exkursion in den Gamswildlebensraum mitten im Karwendel ist für jede*n Jäger*in ein eindrucksvolles Erlebnis.

In Kooperation mit

www.tjv.at – Foto: Erik Karits/shutterstock

Schulung Zeckenprojekt

Jägerinnen und Jäger, die sich am Projekt beteiligen wollen, wird diese entsprechende Schulung angeboten. Die Teilnahme der Südtiroler Aufsichtsjäger und der Osttiroler
Hegemeister wäre besonders wertvoll, da sie den besten Einblick in die Situation am Wild haben und häufig Ansprechpartner für die lokalen Jägerinnen und Jäger sind.