www.tjv.at | Foto: J. Kirchmair

Praxisseminar: Steinwild ansprechen (§ 33a)

Ein Auge fürs Detail braucht jeder Steinwildjäger und jede Steinwildjägerin! Das Alter ist ein entscheidender Faktor für die Struktur des Bestandes. Für Hege und Jagd ist das Ansprechen von Steinwild von großer Bedeutung. Die gewandten Gipfelbesteiger sind allerdings oft aus großer Entfernung zu beobachten und anzusprechen. Daher gibt der Steinwildreferent HGM Peter Stecher als Experte eine praxisorientierte Einführung in das Ansprechen von Steinwild.

Am Vormittag wird ein theoretischer Einblick gegeben, am Nachmittag bietet eine Exkursion in die Reviere zur Steinwildkolonie die optimale Übungsgelegenheit im Gelände unter Führung vom Experten.

Foto des Monats Dezember 2025

Bockkitz Petra Huter

Noch im Dezember trägt dieser Jahrling sein Geweih
Junge Böcke werfen die Krickl oft später ab als ältere. Mit dem Winter verändert sich auch ihr Verhalten: Aus sonst standorttreuen Einzelgängern werden im Offenland lockere Wintersprünge, in denen Rehe gemeinsam nach Nahrung suchen und in der Gruppe die Umgebung sichern. Im Gebirge hingegen bleiben sie meist einzeln unterwegs – Schnee und Kälte zwingen sie dort oft zu weiten Wegen zwischen Sommer- und Wintereinstand.

Gewinnerin: Petra Huter

www.tjv.at | Foto: E. Rudigier

Bezirksversammlung Schwaz

Bezirksversammlung 2025

Die Bezirksversammlung im Bezirk Schwaz findet am

Freitag, den 28. November 2025, um 19.00 Uhr im Café Zillertal in Strass i. Z. statt.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Bericht des Bezirksjägermeisters
  3. Kassabericht und Bericht der Kassaprüfer
  4. Beschlussfassung über den Rechnungsabschluss der Bezirksstelle
  5. Wahl von 28 Delegierten für die Vollversammlung
  6. Bericht über die Nachsuchestation des Bezirkes Schwaz
  7. Bericht des Vertreters der Bezirksverwaltungsbehörde zu aktuellen jagdrechtlichen Angelegenheiten
  8. Allfälliges

Gemäß den Satzungen des Tiroler Jägerverbandes ist die Bezirksversammlung nach § 14 Abs. 3 bei Anwesenheit eines Drittels der Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Ist die Beschlussfähigkeit zum Versammlungsbeginn nicht gegeben, so ist nach § 14 Abs. 5 derselben Satzungen die Versammlung nach einer Wartezeit von einer halben Stunde ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Hinweis zur Wahl der Delegierten: Aufgrund der Satzungen des TJV sind heuer von der Bezirksversammlung die Delegierten zur Vollversammlung des TJV auf 3 Jahre zu wählen. Die Wahl erfolgt gem. § 18 Abs 3. Satzungen TJV auf Grund eines oder mehrerer schriftlicher Wahlvorschläge. Der Wahlvorschlag hat, wenn er nicht nur von einem Mitglied eingebracht wird, einen Zustellbevollmächtigten zu enthalten. Ein Wahlvorschlag ist nur gültig, wenn er a) mindestens jene Zahl von Namen enthält, die der Anzahl der zu wählenden Delegierten entspricht, wobei die Bereitschaft sämtlicher Wahlwerber vorweg schriftlich nachgewiesen werden muss; b) spätestens zwei Wochen vor der Bezirksversammlung schriftlich bei der Bezirksgeschäftsstelle TJV Schwaz, Feldweg 14, 6273 Ried i. Z. (§ 24 lit. b Satzungen TJV) eingebracht wird. Mitglieder der Bezirksversammlung haben sich unmittelbar beim Eintreffen als stimm- und wahlberechtigt zu registrieren.

Otto Weindl, Bezirksjägermeister

www.tjv.at | Foto: TJV

Bitte Bekanntgabe aktuell gültiger Kontaktdaten

Der Tiroler Jägerverband ist als Servicestelle für alle Tiroler Jäger und Jägerinnen bemüht, Sie stets mit den wichtigsten aktuellen Informationen zu versorgen. Häufig geht es ganz einfach darum, Sie bspw. in jagdlichen Situationen, wie Wildunfällen, Versicherungsfragen o.ä. erreichen zu können. Dafür benötigen wir bitte Ihre aktuell gültigen Kontaktdaten wie Mailadresse und Handynummer, die wir mit untenstehendem Online-Formular abfragen möchten.

Bitte füllen Sie untenstehendes Online-Formular aus, damit wir Sie auf dem Laufenden halten können.

Wichtig! Ihre Kontaktdaten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und vom Tiroler Jägerverband nicht an Dritte weitergegeben.

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Foto des Monats November 2025

FdM Andreas Prantl 2

Jäger der Lüfte
Kleinnager sind die bevorzugte Beute des Turmfalken, im Schnitt erlegt ein Falke rund 3 Mäuse pro Tag. Mit rasch schlagenden Flügeln steht der Turmfalke
im Rüttelflug scheinbar still in der Luft und späht den Boden nach Beute ab. Dank seines außergewöhnlichen Sehvermögens kann er sogar ultraviolettes Licht wahrnehmen und so die Spuren von Kot und Urin kleiner Nagetiere erkennen.

Gewinner: Andreas Prantl

Foto des Monats Oktober 2025

16.08.2025 (22)

Im Herbst kehrt langsam Ruhe ein
Nach der kräfteraubenden Brunft im Juli und August widmet sich der Rehbock wieder ganz der Nahrungsaufnahme und dem Aufbau seiner Energiereserven für den Winter. Mit dem Wechsel von der Sommer- zur Winterdecke wird das dichtere, kürzere Winterhaar erst sichtbar, sobald das Sommerhaar abgestoßen ist – bei einem gesunden Tier
geschieht dieser Wandel meist innerhalb einer Woche. Ab Oktober wirft der Bock schließlich sein Geweih ab. In dieser Zeit fügt er sich mit seiner Färbung besonders harmonisch in die warmen Töne der herbstlichen Landschaft ein.

Gewinner: Bernhard Jaufenthaler

Foto des Monats September 2025

FdM Gert Leitner (2)

Jungbock auf Wanderschaft
Junge Steinböcke bleiben oft zwei oder drei Jahre im Geiß-Jungtierrudel. Sobald sie die Wanderlust ergreift, schließen sie sich einem Bockrudel an. Diese sind im Spätsommer hauptsächlich mit dem Aufbau von Fettreserven beschäftigt. Im Spätsommer bzw. Herbst können die Fettdepots 20 bis 30 % des Körpergewichts ausmachen.

Gewinner: Gert Leitner

Foto des Monats Juli/August 2025

03-2

Mein Bau, dein Bau
Die meisten Jungfüchse werden zwischen März und April geboren, bereits wenige Wochen später verlassen sie erstmals den Bau und erkunden neugierig
ihre Umgebung. Sie werden zwar noch gelegentlich von der Fähe gefüttert, fangen aber auch schon selbst kleine Beutetiere wie Mäuse, Insekten oder Regenwürmer. Diese Fähe, die mit ihren 3 Jungtieren am Hahnenkamm in Kitzbühel lebt, hat sich in einem alten Murmeltierbau angesiedelt.

Gewinner: Christoph Brettauer

www.tjv.at | Foto: TJV/C. Lettl

Klassenzimmer Natur: 20.11.2025

Im Weid(t)blick – Jagd- und Naturmuseum und in der Naturwerkstatt entdecken wir gemeinsam die spannende Welt der Wildtiere und Pflanzen. Die Natur ist unser Klassenzimmer!
Mit Fuchs, (Stein-)Marder oder Murmeltier sowie vielen Anschauungsstücken wie Geweihen, Hörnern, Kiefern und Fellen lernen wir unsere heimische Tierwelt kennen – nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Anfassen und Ausprobieren.

In der Naturwerkstatt wird gebastelt, gerätselt und gestaltet: Collagen, Zapfen-Interviews oder kleine Kunstwerke und „Mitbringsl“ (z. T. aus Naturmaterialien) entstehen.
Bei gutem Wetter gehen wir hinaus in die Natur: auf Spurensuche, lauschen Tierstimmen, erkennen Trittsiegel oder entdecken, wie Tiere und Pflanzen in den Bergen überleben.

Was wir spielerisch erfahren:

  • Wo leben Reh, Gämse, Steinbock & Co.?
  • Was erzählen uns Spuren und die Landschaft (Formenschatz Gletscher)?
  • Wie schmeckt eigentlich die Natur?
  • Was können wir von Tieren und Pflanzen lernen? Welche Strategien haben sie?

 

Dauer & Programm: Die Zeiten (vormittags/nachmittags/ganztags) und das Programm können nach Absprache flexibel gestaltet werden. Bitte nutzen Sie für die Anmeldung das untenstehende Online-Formular.

Praktische Hinweise: Gerade im Herbst ist wetterfeste Kleidung besonders wichtig: gutes Schuhwerk, warme und regenfeste Kleidung, Kappe oder Stirnband, Trinkflasche und eine Jause bitte mitbringen.

Ziel: Die Kinder erleben die Natur als spannenden Lern- und Erlebnisraum, in dem Beobachten, Begreifen, Verstehen und Staunen im Mittelpunkt stehen. Die Natur ist unsere Lehrmeisterin und unser Klassenzimmer.

Zielgruppe: Volksschulklassen, 1. Klasse Mittelschule & Kindergartengruppen (ab 4 Jahren)

www.tjv.at | Foto: msgrafixx/shutterstock

Erste Hilfe für den Hund (§ 33a)

Wie beim Menschen sind auch bei Unfällen mit Tieren die ersten gesetzten Notfallmaßnahmen oftmals von entscheidender Bedeutung. Anhand eines Vortrages mit Bildern aus der tierärztlichen Praxis werden Fälle, die jeden Hundeführer betreffen können, aufgearbeitet. Großes Augenmerk wird auf die hygienischen Wundversorgung gelegt. Weiters werden wertvolle Tipps für das Fixieren und Ruhigstellen sowie den Transport verletzter Tiere gegeben. Vom plötzlich auftretenden Anfallsleiden bis zur Verhinderung von Spätfolgen eines Zeckenbisses gibt es sehr umfangreiche Erste-Hilfe-Maßnahmen, auf die je nach Interesse der Zuhörer schwerpunktmäßig flexibel eingegangen werden kann.