Shop

Kompetenzen des TJV &
Leistungen der Tiroler Jagd

Der Tiroler Jägerverband steht mit folgenden Kompetenzen & Leistungen an Ihrer Seite

Mitgliederservice

Rund um Jagdkarte, Versicherung und Verbandsangelegenheiten ist der Tiroler Jägerverband zentrale Servicestelle für die Tiroler Jägerschaft. Persönliche Beratung wird dabei zunehmend mit modernen digitalen Dienstleistungen verbunden.

Beratung und Service

JAGDRECHT & INTERESSENVERTRETUNG

Der Tiroler Jägerverband vertritt die Interessen der Tiroler Jägerschaft und steht Mitgliedern, Funktionären und Partnern mit fundierter jagdrechtlicher Kompetenz zur Seite. Als gesetzlich verankerte Interessenvertretung bringt der TJV jagdfachliche Erfahrung in Gesetzgebung, Verwaltung und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse ein.

Rechtliche Kompetenz und starke Interessenvertretung

WILDMANAGEMENT & ABSCHUSSPLANUNG

Nachhaltige Jagd braucht fachlich begründete Entscheidungen über Wildbestände und deren Bejagung. Der Tiroler Jägerverband verbindet belastbare Bestandsdaten, angewandte wildbiologische Erkenntnisse und jagdpraktische Erfahrung, um stabile und artgerechte Alters- und Sozialstrukturen zu sichern und Abschussplanung nachvollziehbar weiterzuentwickeln.

Wildbestände erfassen, beurteilen und nachhaltig bewirtschaften

REVIERBETREUUNG & BEJAGUNGSPRAXIS

Verantwortungsvolle Jagd zeigt sich in der täglichen Praxis im Revier. Der Tiroler Jägerverband entwickelt fachliche Leitlinien, Empfehlungen und Beratungsgrundlagen, die jagdpraktische, wildbiologische und jagdethische Aspekte verbinden und eine zeitgemäße Revierbetreuung unterstützen.

Beratung und Orientierung für die tägliche Jagdpraxis

WILDTIERE & MONITORING

Belastbare und glaubwürdige Daten sind eine wesentliche Grundlage für Wildtiermanagement und weidgerechte Jagdpraxis. Der Tiroler Jägerverband koordiniert und professionalisiert die Erfassung von Wildbeständen, wertet Entwicklungen aus und stellt fachliche Grundlagen für Beratung, Planung und Entscheidungen bereit.

Von der Datenerhebung zur fachlichen Bewertung

FORSCHUNG & PROJEKTE

Der Tiroler Jägerverband verbindet jagdliche Praxis mit angewandter Wissenschaft und innovativen Projekten. Gemeinsam mit Forschungseinrichtungen, Behörden und Projektpartnern werden Daten, Methoden und praxisnahe Grundlagen entwickelt, die einer wildbiologisch fundierten Jagdpraxis und dem Schutz von Wildtieren und Lebensräumen dienen.

Praxisnahe Forschung und innovative Projekte

WILDGESUNDHEIT & WILDTIERSCHUTZ

Gesunde Wildbestände und der verantwortungsvolle Umgang mit Wildtieren sind zentrale Voraussetzungen für eine nachhaltige Jagd. Der Tiroler Jägerverband verbindet Prävention, Monitoring, Forschung und praktische Wildtierschutzmaßnahmen und berücksichtigt dabei auch neue klimabedingte Risiken.

Für gesunde Wildbestände und wirksamen Wildtierschutz

WALD, WILD & LEBENSRAUM

Wildtiere brauchen geeignete, vernetzte und möglichst störungsarme Lebensräume. Der Tiroler Jägerverband arbeitet gemeinsam mit Grundeigentümern, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Naturschutz und weiteren Partnern daran, Wildlebensräume zu sichern, Nutzungskonflikte zu reduzieren und auf Veränderungen durch Freizeitdruck und Klimawandel zu reagieren.

Gemeinsam für Wald, Wild und Lebensraum

PARTNERSCHAFTEN & DIALOG

Jagd ist Teil eines komplexen Gefüges aus Naturraumnutzung, Grundeigentum, Land- und Forstwirtschaft, Behörden, Politik, Tourismus, Naturschutz und Wissenschaft. Der Tiroler Jägerverband bringt jagdliche Kompetenz in diesen Austausch ein, schafft Dialog und entwickelt gemeinsam mit starken Partnern tragfähige Lösungen.

Austausch, Kooperation und gemeinsame Verantwortung

DIGITALISIERUNG & INNOVATION

Der Tiroler Jägerverband verbindet jagdliches Fachwissen mit modernen digitalen Werkzeugen. Digitalisierung unterstützt Service, Interessenvertretung, Ausbildung, Datenerhebung, Monitoring und wissenschaftlich fundierte Entscheidungen, ohne persönliche und analoge Angebote zu ersetzen.

Digitale Werkzeuge für Service und Facharbeit

WEIDGERECHTIGKEIT, ETHIK & VERANTWORTUNG

Weidgerechte Jagd verbindet jagdliches Handwerk mit der Achtung des Wildtieres, Tierschutz und Verantwortung für Natur und Gesellschaft. Der Tiroler Jägerverband stärkt jagdethische Grundsätze, klare Standards und das Bewusstsein dafür, dass das Verhalten jedes Einzelnen die Glaubwürdigkeit der gesamten Jägerschaft mitprägt.

Werte bewahren, Verantwortung übernehmen

AUS- & WEITERBILDUNG

Fachwissen, jagdliches Handwerk und praktische Erfahrung sind Grundlagen einer zeitgemäßen, weidgerechten Jagdausübung. Der Tiroler Jägerverband begleitet Jägerinnen und Jäger vom Einstieg in die Jagd bis zur laufenden fachlichen Weiterbildung und setzt auf einheitliche Qualitätsstandards, Praxisorientierung und moderne Lernformen.

Wissen vermitteln, jagdliche Kompetenz stärken

NATURBILDUNG & JAGDPÄDAGOGIK

Wer Wildtiere und ihre Lebensräume kennt, versteht auch die Aufgaben der Jagd besser. Der Tiroler Jägerverband vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Wissen über Wild, Wald, Natur und Jagd und entwickelt zielgruppengerechte Angebote für unmittelbare Naturerfahrung und sachliche Aufklärung.

Natur erleben, Zusammenhänge verstehen

ÖFFENTLICHKEIT, MEDIEN & KOMMUNIKATION

Eine sachliche, proaktive und verständliche Kommunikation schafft Wissen, Vertrauen und Akzeptanz. Der Tiroler Jägerverband informiert Mitglieder, Medien und Öffentlichkeit, positioniert die Leistungen der Jagd zu gesellschaftlich relevanten Themen und vermittelt fundierte Fakten zu Wild, Jagd und Lebensraum.

Medienarbeit, Information und gesellschaftlicher Dialog

JAGDSCHUTZ, JAGDAUFSEHER- & BERUFSJÄGERWESEN

Jagdaufseher und Berufsjäger tragen besondere Verantwortung für Wild, Revier und die Einhaltung jagdrechtlicher Vorgaben. Der Tiroler Jägerverband begleitet Ausbildung, Revierpraxis, Berufspraxis und fachliche Weiterentwicklung und unterstützt damit die Professionalisierung des Jagdschutzes.

Ausbildung stärken, Professionalität sichern

Jagdhunde

Das Jagdhundewesen in Tirol ist ein wesentlicher Bestandteil der Jagdausübung und Jagdkultur. Jagdhunde spielen eine zentrale Rolle bei der Nachsuche, beim Apportieren und bei der Arbeit vor und nach dem Schuss. In Tirol ist das Jagdhundewesen gesetzlich geregelt und organisatorisch straff strukturiert.
Leistungen des TJV – Tiroler Jagdhundewesen

Jagdkultur

Das jagdliche Brauchtum umfasst Gebräuche und Traditionen im Jagdwesen, die sich im Laufe der Jahrhunderte aus der jagdlichen Praxis heraus ergaben und die so alt sind wie die Jagd selbst. 

Das Brauchtum enthält teils genaue Regeln, an welchen mit mehr oder weniger großen Abweichungen noch heute festgehalten wird. In diesen Sitten und Gebräuchen spiegelt sich auch die Auffassung von Weidwerk und Wild, von Jagen und Hegen wider. 

Wesentliche Bestandteile des jagdlichen Brauchtums

Jagdsignale
Das Jagdhornblasen diente ursprünglich bei Treibjagden der Verständigung untereinander und zur Lenkung und Leitung des Treibens. Heute ist das Jagdhornblasen hauptsächlich bei der Streckenlegung, bei Jagdveranstaltungen, Trophäenschauen, Pfostenschauen, Abwurfstangenschauen, Hubertusfeiern, Jägerbeerdigungen und musikalischen Wettbewerben von Bedeutung. Es hat eine lange Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Gespielt wird meist auf dem Fürst-Pless-Horn oder dem Parforcehorn.
Jägerlieder sind ein bedeutender Bestandteil der Tiroler Volksmusiktradition und spiegeln die enge Verbindung zwischen Natur, Jagd und Brauchtum wider. Diese Lieder erzählen von Jagderlebnissen, der Liebe zur Heimat und der Schönheit der Berge.
Jagdmusik ist ein bedeutender Bestandteil der Tiroler Kultur und Tradition. Sie umfasst sowohl die musikalische Begleitung der Jagd als auch festliche und religiöse Kompositionen, die mit der Jagd in Verbindung stehen. In Tirol gibt es zahlreiche Ensembles und Veröffentlichungen, die diese Musik pflegen und präsentieren.
Der Begriff „Jagdkunst“ umfasst die künstlerische Darstellung und Interpretation der Jagd sowie die handwerkliche Fertigung von Jagdwaffen, -zubehör und -ausstattung. Sie ist ein bedeutender Bestandteil der Jagdkultur und spiegelt die Beziehung zwischen Mensch, Natur und Wild wider.
Als Brüche bezeichnen Jäger/-innen abgebrochene Zweige, die zur Markierung und Verständigung genutzt werden. Als bruchgerechte Gehölze gelten nach altem Brauch: Tanne, Fichte, Kiefer, Eiche und Erle. In Tirol sind bei der Bergjagd auch Lärche, Latsche, Zirbe, Almrose und Wacholder, Preiselbeere und Heidelbeere als bruchgerecht gebräuchlich.
Nach einer erfolgreichen Jagd wird das erlegte Wild „zur Strecke gelegt“. Die Stücke werden dabei immer auf ihre rechte Seite in einer Reihe gelegt. Schalenwild wird mit dem „letzten Bissen“ und dem „Inbesitznahmebruch“ verbrochen. Jäger/-innen der heutigen Zeit unterscheiden bei der Streckenlegung zwischen Schalenwild, Beutegreifern, Nagetieren, Hasen und Federwild.
Jagdhunde und Falken können als Helfer bei der Jagd eingesetzt werden. Hierfür bedarf es einer engen Bindung zwischen Mensch und Tier sowie jahrelanger Übung, bis die traditionellen Jagdtechniken im Sinne der weidgerechten Jagd in der jagdlichen Praxis umgesetzt werden können.
Gesellschaftsjagden sind gemeinschaftlich organisierte Jagdveranstaltungen, oft mit gesellschaftlichem oder repräsentativem Charakter. Meist handelt es sich um Drück- bzw. Treibjagden, wo Wild etwa durch Treiber oder Hunde in Bewegung gebracht wird.

Schießwesen

Das jagdliche Schießwesen in Tirol hat eine lange Tradition und ist eng mit der Kultur und den Gepflogenheiten der Region verbunden. In Tirol wird großer Wert auf die Ausbildung und Sicherheit im Umgang mit Schusswaffen gelegt. Die Jagd in den Tiroler Alpen erfordert nicht nur präzises Schießen, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Natur und die Tierwelt. 

Der Tiroler Jägerverband bietet umfassende Schulungen an, die sowohl theoretische als auch praktische Aspekte des Schießens abdecken. Hierzu gehören unter anderem: 

Waffenhandhabung
Die sichere und verantwortungsvolle Handhabung von Jagdwaffen ist von größter Bedeutung. Dies wird in den Ausbildungskursen intensiv behandelt.
Regelmäßige Schießübungen sind essenziell, um die Treffsicherheit zu verbessern. In Tirol gibt es zahlreiche Schießstände und -anlagen, die speziell für Jäger und Jägerinnen eingerichtet sind. Kontakt zu den Schießständen
Jagdliche Schießwettbewerbe sind ein fester Bestandteil der Tiroler Jagdkultur. Diese Veranstaltungen fördern nicht nur die Schießfertigkeiten, sondern auch den Austausch unter den Jägern und Jägerinnen.
Ein wichtiger Aspekt des jagdlichen Schießwesens in Tirol ist das Bewusstsein für die ethischen Grundsätze der Jagd, welche unter dem Überbegriff Weidgerechtigkeit subsumiert werden. Jäger und Jägerinnen sind sich ihrer Verantwortung gegenüber Natur und Wild bewusst. Tierleid zu vermeiden hat oberste Priorität.
Das jagdliche Schießwesen ist auch eine gesellschaftliche, mit Gemeinschaft und Tradition verbundene Institution, in der Jäger und Jägerinnen zusammenkommen, um ihre Erfahrungen auszutauschen und die Gemeinschaft zu stärken.

Wildbret

Wildbret ist der Begriff für das Fleisch von wildlebenden Tieren, die durch Jagd erlegt wurden. Es umfasst verschiedene Wildarten wie Reh, Rotwild, Damwild, Wildschwein, Hase, Fasan oder Wildente und gilt als Ursprung der Jagd. In Österreich ist Wildbret ein hochwertiges Naturprodukt, das unter strengen Hygienevorschriften verarbeitet wird und sich durch besondere ernährungsphysiologische Vorteile auszeichnet. 

Die unvergleichlichen Vorzüge von Wildbret

Weitere Infos zu Handwerk & Kompetenz

Wonach suchst du?