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Daten & Fakten

Leitbild TIROLER JAGD 2030

Jagd in Tirol

In Tirol ist die Jagd, so wie in ganz Österreich, nach dem Reviersystem geordnet. Dies bedeutet, dass jeweils für ein fest umrissenes Gebiet die Eigentumsverhältnisse, die Jagdverpachtung und die Abschusspläne festgelegt sein müssen. Damit ist die Verantwortlichkeit für jedes einzelne Revier eindeutig geregelt. Reviere können zusammengelegt oder getrennt werden und die Pacht kann von Einzelpersonen oder Gemeinschaften erfolgen. Nicht jede/-r Jäger/-in ist zugleich Pächter eines Reviers.

Jagd ist nicht nur Hobby, sie kann auch Beruf sein. Gleichgültig, ob Berufsjäger/-in, Jagdaufseher/-in oder einfacher Jagdkartenbesitzer/-in, ohne Ausbildung und Prüfungen ist das Ausüben der Jagd in Tirol nicht möglich.

Jagdfläche
0 ha
Jagdgebiete
0
davon ca. 250 an Ausländer verpachtet Die Jagdgebiete sind mit Ausnahme weniger Eigenjagdbesitzer, die die Jagd selbst ausüben, von ca. 1.050 Jagdpächtern gepachtet

Die Tiroler Jagdpächter geben jährlich ca. aus:

Pachtschilling
0 Mio
Landesjagdabgabe
0 Mio
Fütterung (gesetzl. vorgeschrieben):
0 Mio
Wildschaden und Verhütung:
0
Personalaufwand
0 Mio
Jagdfläche
0 ha
Jagdgebiete
0
davon ca. 300 an Ausländer/-innen verpachtet Die Jagdgebiete sind mit Ausnahme weniger Eigenjagdbesitzer, die die Jagd selbst ausüben, von ca. 1.200 Jagdpächter/-innen gepachtet

Die Tiroler Jagdpächter geben jährlich ca. aus:

Pachtschilling
0 Mio
Landesjagdabgabe
0 Mio
Fütterung (gesetzl. vorgeschrieben):
0 Mio
Wildschaden und Verhütung:
0
Personalaufwand
0 Mio

Tiroler Jägerverband

Nach dem Tiroler Jagdgesetz ist der Tiroler Jägerverband eine Körperschaft öffentlichen Rechts, er hat seinen Sitz in Innsbruck. Den Verband bilden alle Personen, die eine gültige Tiroler Jagdkarte besitzen.

Aufgaben:

Mitglieder:

16.102, davon 2.440 (ca. 15 %) Ausländer, 1.878 (ca. 12 %) Jägerinnen. Die gesetzliche Verpflichtung des Jagdschutzes üben ca. 100 Berufsjäger und 1.220 Jagdaufseher aus.
Berufsständische Zugehörigkeit der Jagdausübungsberechtigten:
Industrielle
12%
Gewerbl. Wirtschaftstreibende
41%
Bauern
16%
Beamte und Angestellte
20%
Freie Berufe
8%
Berufszugehörigkeit der Jagdkarteninhaber:
Gewerbetreibende
42%
Angestellte und Arbeiter
29%
Bauern
16%
Freie Berufe
8%
Pensionisten
4%
Industrielle
1%

Organe:

Vollversammlung, Vorstand, Landesjägermeister
Die Vollversammlung wird von den Delegierten gebildet. In jedem Bezirk ist ein Bezirksjägermeister tätig, der Hegemeister zu bestellen hat, die ihn unterstützen und vor allem die Grundlagen für eine gutachtliche Tätigkeit beschaffen sollen. Verstöße von Mitgliedern gegen ihre Verbandspflichten, Verfehlungen gegenüber anderen Mitgliedern sowie Verstöße gegen das bodenständige weidmännische Brauchtum werden von einem Disziplinarausschuss geahndet. Satzungen reglementieren die innere Ordnung des Tiroler Jägerverbandes. Der Tiroler Jägerverband steht unter Aufsicht der Tiroler Landesregierung.

Jagdstatistik:

Im Jagdjahr 2025/26 wurden in Tirol 11.275 Stück Rotwild, 13.889 Stück Rehwild, 7.075 Stück Gamswild, 112 Stück Muffelwild, 475 Stück Steinwild, 12 Stück Schwarzwild erlegt. Weiters 559 Hasen, 4.226 Murmeltiere, 1.292 Dachse, 7.112 Füchse, 1.159 Marder, 25 Iltisse, 1 Waschbär, 17 Wildtauben, 252 Wildenten, 3 Fasane, 574 Stück Birkwild und 15 Stück Haselwild.

Anzahl Fütterungsstandorte:

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