Foto des Monats Juli/August 2019

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Seltener Tiroler

Zwischen März und April kehren die Flussregenpfeifer aus ihrem Winterquartier in Afrika zurück. Der selten gewordene Watvogel brütet in Tirol noch vereinzelt auf natürlich gebliebenen Kiesbänken, wie sie beispielsweise entlang des Tiroler Lech zu finden sind. Durch die massiven Eingriffe in die Fließgewässer sind diese Lebensräume jedoch nicht mehr häufig zu finden.

 

Gewinner: Dieter Fürrutter

Foto des Monats Juni 2019

FdM Christoph Zangerl

Fuchs auf Beutetour

Anfang Mai, zum Zeitpunkt der Fotoaufnahme, sind im Bau bereits die Fuchswelpen auf die Welt gekommen. Während sich die Fähe um die 3 bis 6 Welpen kümmert, ist der Rüde damit beschäftigt, sie mit Nahrung zu versorgen. Durch die erhöhte Aktivität der Rüden können sie viel öfters auch am Tag beobachtet werden.

 

Gewinner: Christoph Zangerl

Foto des Monats Mai 2019

FDM RPrem

Basthirsch

Dank der in vielen Jagdgebieten hervorragenden Revierbetreuung haben die Hirsche den Winter überstanden und bilden bereits das neue Geweih aus. Bastgeweihe können zu gewissen Zeiten täglich bis zu 2 cm an Länge gewinnen.

 

Gewinner: WM Robert Prem

Foto des Monats April 2019

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Hurra, die Gams

Im Frühjahr muss das Gamswild den Gewichtsverlust der vergangenen Wintermonate wieder kompensieren. Dazu suchen sie nicht selten Wiesen in tieferen Lagen auf, um dort die ersten grünen Gräser aufzunehmen. Dieser stattliche Gamsbock hat den Winter wohlbehalten überstanden.

 

Gewinner: Lukas Huber

Foto des Monats März 2019

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Mit Spezialwerkzeug auf Nahrungssuche

Fichtenkreuzschnäbel weisen aufgrund ihrer Schnabelform eine besondere Anpassung an ihre Nahrungsgrundlage auf. Die Samen von Fichtenzapfen, aber auch anderen Nadelbäumen stellen ihre Leibspeise dar. Im Winter sind sie in Gebieten mit gutem Zapfenvorkommen meist in Schwärmen anzutreffen, wenn sie zum Teil papageienähnlich auf den Bäumen und Sträuchern zur Nahrungssuche rumturnen und dabei ihren Schnabel auch gerne als drittes Greiforgan einsetzen.

 

Gewinner: Andreas Bergmann

Foto des Monats Feber 2019

Rotwild - Foto Benedikt Kolp

Harte Zeiten

Gerade für große pflanzenfressende Säugetiere stellt der Winter eine Herausforderung dar. Das Körpergewicht wird stark reduziert, auch die Organe „schrumpfen“, um Energie zu sparen. Beim Rotwild ist die Leber momentan beispielsweise nur etwa halb so schwer wie im Sommer!

 

Gewinner: Benedikt Kolp

Foto des Monats Jänner 2019

FdM Klaus Huemer (1)

Durch das Leben gezeichnet

Das Gamswild ist in besonderem Maße an das Überleben in der rauen Bergwelt angepasst. Durch ihre speziellen Schalen haben sie einen extrem sicheren Tritt am Fels. Aber auch hier passiert ab und zu ein Fehltritt auf rutschigem Untergrund und es kommt zum Sturz. Zum Glück endet nicht jeder Sturz am Berg tödlich, sondern
macht die einzelne Gams durch die zurückbleibenden „Narben“ für uns unverkennbar.

 

Gewinner: Klaus Huemer

Foto des Monats Dezember 2018

FdM Michael Knittl 1

Mutter und Kind

Im Herbst beginnt für das Gamswild langsam aber sicher die karge Zeit des Jahres. Wohlgenährt ins Winterhalbjahr zu starten ist jedoch nicht die allesentscheidende Grundvoraussetzung für das Überleben des harten Winters im Gebirge. Gewisse Sachen müssen von den Kitzen erst erlernt werden. Wo gibt es Äsung, wo ist es sicher und ruhig? Die Erfahrung des Muttertieres bzw. der alten Stücke im Rudel ist eine Art Lebensversicherung … und das nicht nur für die Kitze!

 

Gewinner: Michael Knittl

Foto des Monats November 2018

FdM Holger Margreiter 2

Thermische Aufwinde

Gänsegeier sind mit ihrer bis zu 270 cm Spannweite beeindruckende Zeitgenossen, die auf der Suche nach Nahrung Gebiete systematisch abfliegen und z. T. weite Strecken zurücklegen. Als Aasfresser ist der Gänsegeier durch seinen Körperbau hervorragend an die Nahrungsaufnahme an Tierkadavern angepasst. Immer wieder gibt es in Österreich Sichtungen dieser Vogelart. Dass jedoch auf einen Schlag 15 Tiere im Obernbergtal-Gschnitztal, an der Südseite der Schwarzen Wand, die Thermik ausnutzen und weiter Richtung Süd-Westen fliegen, ist für unsere Gegend ein seltenes Naturschauspiel.

 

Gewinner: Holger Margreiter

Foto des Monats Oktober 2018

FdM Kurt Schönauer - Hirschkäfer

Ein seltsamer Riese

Der männliche Hirschkäfer ist der größte europäische Käfer. Der typische Eichenwaldbewohner ist mit dem verschwindenden Totholzanteil seltener geworden, da er dieses für die Entwicklung der Larven benötigt. Bei dem „Geweih“ handelt es sich um das extrem vergrößerte Oberkiefer der Männchen, welches sie im Kampf gegen andere Männchen einsetzen. Da sie mit dem „Geweih“ die Fähigkeit zu kauen verloren haben, können die Männchen nur Planzensäfte als Nahrung zu sich nehmen. Der erwachsene Käfer überlebt somit nur 3 bis 8 Wochen während der Paarungszeit im Sommer.

 

Gewinner: Kurt Schönauer