Zwei Wolfsnachweise in Tirol

Am 26. April 2017 wurden im Stubaital im Gemeindegebiet von Fulpmes drei tote und vier verletzte Schafe gefunden, von denen drei getötet werden mussten. Nunmehr liegt das Ergebnis der DNA-Untersuchung vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde in Wien vor.

„Wir wissen nun mit Sicherheit, dass die Schafe von einem Wolf gerissen wurden“, berichtet Martin Janovsky, Beauftragter des Landes für große Beutegreifer. Der Wolf stammt aus der italienischen Population. Seit den Schafrissen vor zwei Wochen wurden keine weiteren Schäden gemeldet. Der bisherige Schaden ist über die Versicherung des Tiroler Jägerverbandes gedeckt. Derzeit gibt es keine gesicherten Hinweise, dass sich der Wolf noch in Tirol aufhält. Martin Janovsky rät Schafhaltern grundsätzlich, die Schafbestände regelmäßig zu kontrollieren.

Vom Labor bestätigt wurde auch, dass sich im Jänner dieses Jahres ein Wolf im Achenseegebiet aufgehalten hat. An der B 181 Achenseestraße wurde am 28. Jänner 2017 ein Wolf gesichtet. Ein Stück Kot wurde sichergestellt und ebenfalls zur Untersuchung nach Wien geschickt. Auch bei diesem Wolf handelte es sich um ein Tier aus der italienischen Population. Es sind keinerlei Schäden bekannt.

 

Medienmitteilung Land Tirol