Sonderausstellung Trophäe & Aberglaube

Die Ausstellung „Trophäe und Aberglaube – Jagdliche Heil- und Wundermittel” ist vom 22. Juni bis zum 13. Oktober 2018 im Museum Rablhaus am Weerberg zu sehen. Kuratiert wurde die Präsentation von Bernd E. Ergert, Texte von Dr. Andrea Aschauer.

Ort: Museum Rablhaus, Weerberg
Zeitraum: Von 22. Juni bis 13. Oktober 2018
Öffnungszeiten:      Do. – So., 14.00 bis 17.00 Uhr

Bernd E. Ergert, ehemals Direktor des Deutschen Jagd- und Fischereimuseums in München, zeigt im Rablhaus erstmalig seine reichhaltige Sammlung zum Thema „Jagd und Aberglaube”, die unterschiedlichen Amulette, Schädeltrophäen, Herzkreuzln, Magensteine, Gebisse, Zähne und vieles mehr umfasst. Die Exponate, größtenteils von heimischen Wildtieren stammend, führen in eine Welt kurioser und heute oft fremdartiger Denkarten und Handlungen, die unseren Vorfahren jedoch als ganz selbstverständlich erschienen.

Die Jagd ist so alt wie die Menschheit selbst. Dies gilt auch für die Jagdtrophäe, die bei näherer Betrachtung weit mehr als repräsentativer Wandschmuck ist. Fast alle Teile eines erlegten Wildes waren seit Jahrtausenden geschätzt und begehrt, ob als Nahrungsmittel, zur Herstellung von Alltagsgegenständen, als Kleidung oder als Arzneimittelschatz oder Zaubermittel. Vor allem mit den letzten beiden Kategorien, der Bedeutung des heimischen Wildes im (Volks-) Glauben und in der (Volks-) Medizin, beschäftigt sich die Sonderausstellung im Museum Rablhaus.

Eröffnung:

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, 22. Juni 2018, um 18.00 Uhr im Museum Rablhaus statt.

Ankündigung hier ansehen

 

Weiter Informationen: Museum Rablhaus – http://www.rablhaus.at