Umfrage: Jagdethik – eine Frage des Alters?

Herr Albrecht Linder beschäftigt sich in seiner Abschlussarbeit für das Studium an der BoKu Wien als akad. Jagdwirt mit dem Thema „Jagdethik: Eine Frage des Alters?“.

Um die Meinung in der Jägerschaft zu diesem Thema zu beurteilen, werden verschiedenartige Umfragemethoden statistisch ausgewertet, u. a. wurde ein Fragebogen erstellt, der am Computer ausgefüllt und an die Email-Adresse jagd.ethik@t-online.de zurückgesandt werden kann.

Fuchsbandwurm Teil I – Untersuchung von Füchsen

Liebe Jägerinnen und Jäger,

Anfang November ist das Forschungs- und Kooperationsprojekt der AGES und des Tiroler Jägerverbandes angelaufen und es wurden auch schon einige Füchse aus einzelnen Bezirken angeliefert.

Der Tiroler Jägerverband ist für den reibungslosen Ablauf und die Anlieferung des Probenmaterials verantwortlich. Laut errechnetem Stichprobenplan mittels Abschusszahlen der letzten Jagdjahre sind für ein aussagekräftiges Ergebnis insgesamt 385 Füchse notwendig.

Nachfolgend nochmals der Stichprobenplan für die einzelnen Bezirke.

Bezirk  Stichprobenumfang
Innsbruck Stadt 3
Imst 49
Innsbruck Land 68
Kitzbühel 51
Kufstein 53
Landeck 36
Lienz 39
Reutte 40
Schwaz 46
Gesamt 385

 

Der genaue Ablauf der Probenanlieferung wurde mit den Bezirksjägermeistern besprochen und der Tiroler Jägerverband erhält hierbei freundlicherweise die Unterstützung der Amtstierärzte.

Besonders wichtig ist der Umgang mit dem Probenmaterial:

  • Die Füchse werden im Ganzen benötigt, können bei Bedarf jedoch vorher abgebalgt werden.
  • Weiche Schüsse sind für die Untersuchung ungeeignet und sollten nicht angeliefert werden.
  • Die Füchse müssen in einem Zeitraum von 1-4 Tagen an der AGES oder den Sammelstellen abgegeben werden. Andernfalls ist das Probenmaterial aufgrund zu stark fortgeschrittener Verwesungsprozesse im Magen-Darm-Trakt für die Untersuchung nicht mehr geeignet.
  • Die Füchse müssen bis zur Abgabe kühl gelagert werden.
  • Besteht die Möglichkeit die Füchse unmittelbar nach dem Schuss einzufrieren und ist gewährleistet, dass diese im gefroren Zustand an der AGES eintreffen, dann können diese auch zu einem späteren Zeitpunkt (nicht innerhalb des Zeitraumes von 1-4Tagen) abgegeben werden.
  • Das Probenmaterial ist mit Hilfe der Probenanhänger „Projekt Fuchsbandwurm“ (wurden bereits an die Bezirksjägermeister und/oder Amtstierärzte ausgegeben) eindeutig zu kennzeichnen. Ist ein solcher Anhänger nicht zur Hand müssen folgende Angaben gemacht werden:
    • Einsender
    • Bezirk
    • Gemeinde
    • Revier
    • Seehöhe (ca.)
    • Erlegt am
    • Erleger

Des Weiteren steht der Probenanhänger zum Download auf der Homepage zur Verfügung.

Bezüglich der Probenanzahl aus den einzelnen Bezirken ist darauf zu achten, dass die Füchse einigermaßen gleichmäßig über die einzelnen Bezirke verteilt erlegt werden. Klumpungen von mehreren Füchsen an einem Luderplatz sind nicht zielführend und erfordern nachträglich eine Anhebung des Stichprobenumfanges. Ebenfalls führen nicht gekennzeichnete Füchse zur Erhöhung der Stichprobenanzahl, da diese keinem Gebiet zugeordnet werden können.

Ziel ist es den Stichprobenumfang von 385 Füchsen bis Ende des Jagdjahres zu erfüllen. Schaffen wir das nicht, wird das Projekt automatischen auf das Jagdjahr 2015/2016 ausgeweitet. Von Seiten des Tiroler Jägerverbandes wäre es jedoch wünschenswert, diesen Fall nicht eintreten zu lassen und die Probensammlung mit diesem Jagdjahr abzuschließen.

Jeder interessierte Fuchsjäger kann an diesem Projekt teilnehmen und einen Beitrag zur Forschung leisten. Bei Interesse und evtl. Rückfragen wenden sie sich bitte an Ihren Bezirksjägermeister oder die Geschäftsstelle des Tiroler Jägerverbandes.

Einen guten Projektstart hatten wir bereits und wir hoffen auf einen ebenso guten Verlauf und eine erfolgreiche Fuchsjagd!

Anhänger Fuchsbandwurm

 

Waidmannsheil

Fuchsbandwurm Teil II – Vorsorgeuntersuchung für Jäger

Zoonotische Pathogene bei Tiroler Jägerinnen und Jägern

 

Liebe Jägerinnen und Jäger,

der TJV startet eine Vorsorgeuntersuchung auf den 5-gliedrigen Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis). Eine derartige Untersuchung wurde zuletzt vor mehr als 20 Jahren durchgeführt. Das Ziel dieser Untersuchung ist somit eine Neuerfassung des Vorkommens in Tirol.

Der Mensch ist ein Fehlwirt und erwirbt diese Infektion durch orale Aufnahme von Fuchsbandwurmeiern aus der Fuchslosung durch Schmutz- und Schmierinfektion, durch kontaminierte Erde, Früchte oder durch Kontakt mit dem kontaminierten Balg infizierter Füchse. Die Inkubationszeit der Fuchsbandwurmkrankheit beträgt 5 bis 15 Jahre und die Letalität (Sterblichkeit) ist hoch. Wird die Infektion in einem frühen Stadium z.B. durch eine vorbeugende Gesundenuntersuchung diagnostiziert, kann diese mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich behandelt werden.

In diesem Projekt werden noch weitere Krankheitserreger untersucht. Es betrifft die Erreger Babesien, Theilerien, Anaplasmen, Ehrlichien und Neoehrlichien. Diese Erreger werden zukünftig große medizinische Bedeutung erlangen, sie werden alle durch Zecken übertragen und verursachen unterschiedlichste Krankheitssymptome wie Fieber, Blutarmut (Anämie), Gelbsucht, Blutgerinnsel (Thrombosen) und Gefäßverschlüsse (Embolien).

Diese Studie dient zur Prävention und fördert das Bewusstsein hinsichtlich zoonotischer Krankheitserreger, besonders in Personengruppen (Jägerinnen und Jäger), die wiederholt mit infizierten Tieren in Kontakt kommen. Ebenso können Menschenleben durch diese wissenschaftliche Vorsorgeuntersuchung gerettet werden.

Die Untersuchung wird durch den TJV finanziert und besteht aus einer einfachen Blutabnahme aus der Vene, die von Ärzten bei den Trophäenschauen durchgeführt wird. Dieses wissenschaftliche Vorsorgeprojekt wurde durch die österreichische Ethikkommission freigegeben und wird in den neun Bezirken Tirols durchgeführt. Sie beginnt am 13.2.2015 im Bezirk Schwaz. Die Vorsorgeuntersuchungen in den Bezirken Landeck und Reutte werden im Mai 2015 durchgeführt, der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

 

Ablauf

  • Jede Jägerin und jeder Jäger erhält ein Informationsblatt und einen Fragebogen vor der Blutabnahme.
  • Zustimmung durch eine Unterschrift
  • Blutabnahme
  • Die Daten werden vertraulich behandelt und unterliegen dem Datenschutz.
  • Die Untersuchungen dienen rein wissenschaftlichen Zwecken.
  • Falls ein positiver Nachweis in den Untersuchungen auftritt, wird den betroffenen Jägerinnen und Jägern dies persönlich mitgeteilt.
  • Jede Jägerin und jeder Jäger erhält eine Kopie des Informationsblattes und Einwilligungserklärung.

Zwischenbericht 1 über die Praxistauglichkeit bleifreier Büchsenmunition bei der Bergjagd

Im Jagdjahr 2013 konnte unter Einbindung der Landesjagd Pitztal mit den dort verantwortlichen Berufsjägern eine erste Studienreihe gestartet werden. Unter Verwendung verschiedener Kaliber wurden mit bleifreien Geschossen 59 Stück Schalenwild erlegt. Im Anschluss an jeden Abschuss wurde ein dafür bestimmtes Schussprotokoll auf Parameter wie Fluchtstrecke, Organverletzung, Ausschussgröße, Verhalten des Wildes nach dem Schuss ausgefüllt. Die wissenschaftliche Auswertung der gesammelten Protokolle läuft zurzeit an der BOKU.

Die erste Projektphase kann daher nach der Einschätzung von LJM-Stv. Ernst Rudigier als gelungener Einstieg in das bevorstehende Thema ‚Bleifreie Munition‘ gewertet werden. Ein besonderer Dank gilt dem Land Tirol und der Landesjagd Pitztal für die kompetente Unterstützung während der ersten Projektphase. Die Landesjagd konnte sich erneut als wichtiger Faktor bei der professionellen Erforschung über die praktische Tauglichkeit neuer Ausrüstung und alternativer Bejagungsmethoden profilieren. Als ersten Eindruck konnten die Probanden feststellen, dass die Tötungswirkung bei den meisten Laborierungen ausreichend war. Bei der Umstellung der Waffen auf die bleifreien Projektile hingegen mussten teilweise zahlreiche Varianten am Schießstand getestet werden, um die erforderliche Präzision zu erreichen. Laut dem Schießreferenten des TJV Hubert Winkler spielt die einwandfreie (chemische) Laufreinigung dabei eine besonders große Rolle, zumal bleifreie Munition hinsichtlich der Innenballistik besonders empfindlich auf Ablagerungen in den Zügen reagiert.

Da die relativ geringe Zahl an Protokollen, insbesondere unter Beachtung der breiten Produktpalette, eine absolut umfassende Beurteilung der Tauglichkeit bleifreier Munition nicht zulässt, wird das Projekt im Jahr 2014 Tirol weit ausgedehnt.

Ziel ist es unter Mithilfe von ca. 100 Studienteilnehmern einen flächendeckenden Befund hinsichtlich der Tötungswirkung, Präzision und der praktischen Tauglichkeit moderner Bleifrei-Geschosse zu erheben.

 

Lausfliegen

Bitte um Einsendung von Lausfliegen bei erlegten Boviden

Univ. Prof. Dr. Wolfgang Schedl

Jeder Naturliebhaber (Jäger, Bergsteiger oder Tourist) wird in Sommer- oder Herbstmonaten schon auf schwitzenden freien Körperteilen rasch anfliegende, hellbraune Hirschlausfliegen (Lipoptena cervi, ca. 4-6 mm lang) gesehen und gespürt haben, die schwer mit den Fingern zu entfernen sind. Die Einstiche in den Nebenwirt Mensch und seine Haut sind anfangs kaum zu bemerken. Erst nach 2 bis 3 Tagen sind sekundäre Stichfolgen in Form von roten Pünktchen, dann rötlichen Höfen und leichten Quaddelbildungen verbunden mit Juckreiz zu vermerken. Mehrere Lausfliegen-Arten fliegen gelegentlich menschliche Haut, auch Kopfhaut an. Obwohl unsere mitteleuropäischen Lausfliegen-Arten Überträger von Wildtierkrankheiten sind, sind die für den Menschen in dieser Hinsicht ohne Bedeutung.

Auch geflügelte Hirschlausfliegen (Lipoptena cervi, Abb. 1) oder die Kleine Rehlausfliege (Lipoptena fortivitosa) können u.a. Gämsen und Steinwild temporär als Ektoparasiten befallen. Während erst im April 2009 wieder ein wissenschaftlicher Nachweis mit Belegexemplaren der Schaflausfliege (Melophagus ovinus) aus Nordtirol durch Herrn Stefan Kranewitter (Imst) an Schafen gelang (zuletzt 1918 ein Nachweis aus Tirol ohne Fundortangabe), fehlt von der verwandten Gämsenlausfliege (Melophagus rupricaprinus, Abbs. 2) wie auch von der Kleinen Rehlausfliege bisher jeder wissenschaftlich belegte Nachweis aus Nordtirol. Nach dem Anflug auf eine große Säugetierart werfen die Lausfliegen ihre wenig geaderten Flügel ab und verstecken sich flügellos im Fell ihrer Wirte (von Hirschen, Rehen, Gämsen bzw. Steinwild). Die adulten Lausfliegen überwintern im Fell ihrer Wirtstiere, während die wenigen abgelegten Larven in Baumrinden oder in der Bodenstreu den Winter überdauern.

Diese Lausfliegen sitzen meist an Körperstellen, an denen sie von den Wirtstieren nicht selbst entfernt werden können. Auch Lausfliegen von Großsäugetieren in Gehegen (z.B. Damwild, Esel) sind von Tirol ungenügend bekannt. Dabei geht es in erster Linie nicht um Statistik sondern um gesicherte Belege. Aus Oberitalien, Osttirol, Vorarlberg und der Schweiz existieren wenige rezente Nachweise dieser Ektoparasiten, aus dem übrigen Österreich nur uralte aus der Steiermark (Umgebung Rottenmann) und aus Kärnten.

Für Hilfe durch Informationen, besonders über die Gämsenlausfliegen, wäre der Verfasser sehr dankbar. Die Artzugehörigkeit kann nur unter dem Mikroskop bestimmt werden. Das Interesse für diese Lausfliegen-Art ist nicht nur faunistischer, sondern auch biologisch-ökologischer und parasitologischer Art. Die Wirtsbindung oben genannter Lausfliegen-Arten ist nicht ganz streng, die häufigen Hirschlausfliegen parasitieren z.B. auch an Gämsen, wahrscheinlich auch am Damwild.

Hirschlausfliege

Abb. 1: Lipoptena cervi (Linnaeus, 1761); Weibchen, Dorsalansicht, die Basalteile der schon abgestoßenen Flügel sind erkennbar.

Gämselausfliege

Abb. 2: Melophagus rupricaprinus (Rondani, 1879); Weibchen, Dorsalansicht, auch hier sind die Basalteile der abgestoßenen Flügel erkennbar.

Die Jägerschaft Tirols wird vom Autor gebeten, bei frisch erlegten Gämsen, Steinböcken und Mufflons (auch bei Fallwild) im Fell auf die 4-5 mm großen, ungeflügelten (und geflügelten) Lausfliegen zu achten.

Die Belege können dem Verfasser lebend oder tot in Filmdosen oder Medikamentenröhrchen (trocken oder in 70%igem Alkohol) mit genauen Wirtstier- und Fundortangaben, Fellzonen, Datum, Höhenlage und Sammler geschickt oder im Institut für Ökologie der Universität, Technikerstraße 25/5. Stock, 6020 Innsbruck (Sekretariat, z.Hd. Dr. Wolfgang Schedl) abgegeben werden.

Filmdosen können kostenlos beim Tiroler Jägerverband angefordert werden.

Gams-Puzzle in Tirol

Das Gamswild ist als Charakterart in Tirol – fast – so wichtig wie der Tiroler Adler. Doch hat sich herumgesprochen, dass es der Gams heute nicht gut geht. Nicht nur in Tirol, auch in den Nachbarländern gehen Bestände und Strecken kontinuierlich zurück. Die Ursachen sind vielfältig und noch nicht zur Gänze verstanden.

Angesichts dieser Entwicklung ist auch die Forschung gefragt. Je mehr wir über diese Wildart wissen, desto besser und punktgenauer kann auch die jagdliche Planung reagieren. Und was heute als Grundlagenforschung beginnt, kann schon morgen eine wichtige Basis für praktische Entscheidungen sein.

Räude – was tun?

Seit mehr als 40 Jahren begleitet die Räude die Gamspopulationen im östlichen Österreich. Immer wieder flammt die Seuche in den Zillertaler Alpen, in den Dolomiten oder in den Tauern auf. Hat sich die Räude erst einmal in einem Bestand eingenistet, verschwindet sie meist nie mehr vollständig aus der Region. Steinwildkolonien können als Kollateralschaden völlig zusammen brechen. Noch gibt es kein gutes Rezept, wie die Ausbreitung der Seuche aufgehalten werden kann, oder wie die Verluste in einem Bestand so klein wie möglich gehalten werden können.

Seit rund vier Jahren macht sich die Räude nun bereit zum Sprung über eine historische Grenze. Nördlich des Inns und westlich des Wipp- und Eisacktales ist sie noch niemals aufgetreten. Doch am Brenner sickern Räudemilben nach Westen. Höchste Zeit, die bisher noch nie mit den Räudemilben in Kontakt gekommenen Beständen Westtirols und Vorarlbergs auf bestimmte genetische Eigenschaften zu testen.

Denn Forscher am Forschungsinstitut für Wildtierkunde (FIWI) der Veterinärmedizinischen Universität Wien, Univ. Prof. Dr. Walter Arnold und Dr. Franz Suchentrunk, haben entdeckt, dass sich Gamswild in den verschiedenen Gebirgsregionen Österreichs in seinen Erbanlagen unterscheidet. Und auch die Räude drückt einem Gamsbestand einen besonderen „genetischen Stempel“ auf.

Lauscher für die Forschung

Aus diesen Erkenntnissen können in Zukunft – so hoffen die Forscher – auch bessere Empfehlungen über den Umgang mit Gamswild bei Räudegefahr abgeleitet werden. Allerdings brauchen die Forscher dazu die Mithilfe der Tiroler Jägerschaft. Der Aufwand für den Einzelnen ist gering. Es genügt ein Daumenglied-großes Stück Lauscher einer erlegten Gams in ein Probenröhrchen (beim TJV anzufordern) oder ein verschließbares Plastiksackerl zu legen und innerhalb eines Tages tiefzufrieren. Dazu eine Datenkarte (als Download hier auf der Webseite) ausfüllen und schließlich beim Tiroler Jägerverband oder der Verfasserin dieses Beitrags melden, damit die Proben abgeholt werden können. Die Ergebnisse der Untersuchung werden natürlich auch in der Zeitschrift Jagd in Tirol veröffentlicht werden.

Wir würden uns freuen, wenn sich viele Jäger bei der Erforschung der Tiroler Gams und der Räudegefahr beteiligen.

Informationsblatt und Datenkarte stehen hier auf der Webseite des Tiroler Jägerverbandes zum Download bereit.

 

Probenröhrchen und Datenkarten können beim Tiroler Jägerverband oder direkt bei Dr. Christine Miller angefordert werden.

Kontaktadresse:
Dr. Christine Miller
Haslau 21
D-83700 Rottach-Egern
Tel. +49 (0) 172 5874558
post@christine-miller.de