Richtlinien zur Gamszählung

Der Gamsausschuss und der Vorstand des TJV haben Anfang des Jahres Zählrichtlinien für das Gamswild in Tirol beschlossen, welche ab 1. April 2017 in Kraft treten. Ziel ist es, einheitliche, vergleichbare Bestandsdaten des Gamswildes über ganz Tirol zu erhalten.

Im Zuge der letzten Gamsausschusssitzung sowie der letzten Vorstandssitzung wurden die einheitlichen Zählrichtlinien für das Gamswild in Tirol beschlossen. Diese wurden vom Gamsausschuss, unter dem Beisein von und in Einvernahme mit Vertretern des Landes, MMMag. Dr. Richard Bartl und DI Pascal Schedl, erarbeitet und genehmigt. Die Richtlinien treten ab 1. April 2017 in Kraft. Zukünftig haben daher alle Gamszählungen nach diesem Schema abzulaufen, um vergleichbare und einheitliche Daten zu erlangen.

 

Die Ergebnisse aus den jeweiligen Zählungen sollen zudem die Basis für die weitere Abschussplanung bilden. Ist es notwendig, nach der Zählung die revierbezogenen Zählergebnisse aufgrund von Doppelzählungen mittels Wechselwild auszugleichen, so hat der Hegemeister zu überprüfen, dass die Summe der ausgeglichenen, revierbezogenen Zählergebnisse (inkl. Wechselwild) nicht das Gesamtzählergebnis des Hegebezirks überschreitet.

 

Um den tirolweiten Gamsbestand auf Basis von Zähldaten erfassen zu können, werden alle Hegebezirke aufgerufen, innerhalb der kommenden zwei Jahre die Zählung ihres Gamsbestandes auf Basis der neuen Zählrichtlinien durchzuführen. Die Koordination der Zählungen sollte möglichst mit allen umliegenden Bereichen abgestimmt werden. Detaillierte Informationen zur Organisation und Durchführung werden in den nächsten Monaten in bezirksweiten Terminen weitergegeben.

 

Download Zählrichtlinien: